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Der Vocoder Yamaha Modx / Korg Kronos

Normalerweise lasse ich die Mikrofone sehr weit weg von mir liegen, da meine gesanglichen Fähigkeiten nicht unbedingt überzeugend sind. Allerdings gibt es einige Songs, die auch bei uns im Programm sind, die durch den Einsatz des Vocoders noch einmal dazu gewinnen. Und dafür brauche ich dann doch ein Mikrofon. Den für solche Effekte ist meist der Tastendrücker verantwortlich.

Da ich im Normalfall “nur” mit einem Gerät unterwegs bin, bin ich froh, dass beide von mir genutzten Keys einen Eingang und vor allem einen Vocoder Effekt haben. Sowohl der Modx und damit auch der Montage, als auch der Kronos können das. Das heißt für mich: Kein zusätzliches Gerät.

Die beiden unterscheiden sich aber in einigen Punkten, die mich tatsächlich verwirrt haben, denn: Anleitungen lesen ist ja nichts für mich.

Eingang: Der Kronos hat zwei symmetrische Klinken Eingänge, die man direkt mit einem Schalter zwischen mic und line umschalten kann. Ebenso haben wir zwei Regler für den Gain. Eingeschaltet und geroutet werden die Eingänge dann über unterschiedliche Menüs. Global oder je Performance/Program.

Details findet Ihr in diesem Video hier:

Beim Yamaha bin ich natürlich genauso vorgegangen und habe brav mein symmetrisches Kabel verwendet. Da bekam ich kein sauberes Signa und dachte schon das Mikro wäre kaputt, oder das Kabel hätte auf einmal einen Wackeligen. Wenn man das bewegt hat, hat man das nämlich gehört. Vorher habe ich natürlich in die Anleitung geschaut, was ich alles falsch eingestellt haben könnte.

Wofür ich sehr lange gebraucht habe: Darüber nachzudenken, ob der Eingang vielleicht gar nicht symmetrisch ist. Nachdem ich das dann geprüft habe und ein passendes Kabel gefunden hatte, funktionierte das auch hervorragend!
Wie das ganze funktioniert, seht ihr dann bald hier:

Mein Fazit: Für den gelegentlichen Einsatz reichen die internen Vocoder Effekte auf jeden Fall locker aus. Wenn man sich den passenden Sound als Trägerwelle gesucht hat, kann man da schon einiges mit anstellen.

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