Australien – Ostkueste / Part 2

Hallöle….

Ich sitze gerade in Cairns am Flughafen, bin seit 34 Stunden wach und habe noch eine 23stündige Reise vor mir.

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass sich sowohl meine geistige Beweglichkeit, als auch meine Motivation diesen Blogeintrag zu verfassen, in Grenzen hält.

Da ich Australien heute aber für einige Wochen verlasse, wird es Zeit euch von dem Rest meiner bisherigen Reise entlang der Ostkueste zu berichten…

Nach tollen Tagen mit Sarah mache ich mich also auf den Weg von Brisbane nach Noosa, einem kleinen Staedtchen an der Sunshine Coast Australiens.  Es wird wohl auch als “St. Tropez Australiens” bezeichnet. War zwar noch nie in St Tropez aber haut bestimmt hin 😉

Noosa ist halt ein beliebter Urlaubsort fuer die eher Gutsituierten … aber zum Glueck gibt es auch fuer arme Backpacker genuegend Unterkuenfte.

Nachdem ich in meinem etwas gruseligen Apartment am Sunrise Beach eingecheckt habe mache ich mich auf den Weg zum Main Beach.

Dort beginnt meine Gluecksstraehne…


Als ich ein Ehepaar darum bitte dieses Foto von mir zu schiessen, scheinen diese sich scheinbar auf anhieb in mich zu verlieben.

Das Praktische daran: Sie laden mich zum Abendessen in ein Nobelrestaurant ein 😉

Nachdem ich mich nett unterhalten und natuerlich schoen vollgefressen habe, geht meine Gluecksstraehne weiter: Ich finde 40 Dollar!!! Juhu!!! Diese werden natuerlich nicht gespart, sondern am naechsten Tag gut investiert…

Bevor ich mein Geld verpulver mache ich mich aber am naechsten morgen erstmal ganz frueh auf um den Sonnenaufgang am Sunrise Beach anzuschauen…

Anschliessend gehe ich von dort aus den Sunshine Beach entlang und umrunde den Noosa Heads Nationalpark.

Nach einem zweieinhalb stuendigen Spaziergang habe ich mir dann doch wirklich etwas verdient….

Die 40 Dollar werden also sehr sinnvoll in eine Jetski-Tour investiert…


Mal wieder habe ich Glueck: Da ich die Einzige bin, die an diesem Vormittag eine Jetski-Stunde gebucht hat, habe ich den schnuckeligen Jetski-Lehrer ganz fuer mich alleine und bekomme sogar noch eine halbe Stunde geschenkt.

Los geht’s….


Jetski fahren ist so unglaublich geil!!!!!!!!!!!

Wenn ich mal gross bin will ich mein eigenes Jetski haben 🙂

Von Noosaville aus fahren wir raus auf’s offene Meer… weit und breit kein anderes menschliches Wesen mehr zu sehen und Kleinsandra gibt Gas… 75km/h…das macht Spaaaass!!!

Das einzige Negative: ploetzlich wird es ziemlich windig und ich springe eher unfreiwillig ueber fast 3Meter hohe Wellen… schon ein wenig gruselig aber ich hab’s ueberlebt!!!

Und da ich ja eine Gluecksstraehne habe, laed mein Jetski-Lehrer mich sogar noch zum Mittagessen ein 🙂

Daran kann man sich doch gewoehnen 🙂

Noosaville


Johr… so eine Haeuschen am Noosa River waere gar nicht mal so schlecht…

 

 

 

 

Am Nachmittag mache ich noch eine Bootstour in die Everglades…

Nein, diese Fotos sind nicht verkehrt herum… das sind Spiegelungen im Wasser…wunderschoen!!!!!!

Am Abend treffe ich mich noch mit Dorian, einem hollaendischen Maedchen, dass ich aus Neuseeland kenne, in einer Bar…ist doch immer wieder schoen bekannte Gesichter zu treffen!

Nur für Michel…

 

 

 

 

 

Mein naechster Stop ist Rainbow Beach:

Hier war ich nur einige Stunden und ausser einem ganz schoenen langen Strand gibt es hier auch nicht viel zu sehen…
Von Rainbow Beach geht’s weiter nach Hervey Bay.

Hier startet meine Tour nach Fraser Island, der mit 1840 km2 groessten Sandinsel der Welt.

Schon auf der Faehre zeigt sich: Die Deutschen sind mal wieder in der Ueberzahl… egal, wir verstehen uns super!

Fotoshooting am Lake Mc Kenzie:

Dingos sind hier wohl so stark verbreitet, dass man noch nicht einmal alleine im Busch pinkeln gehen soll…

Die Gefahr von einem dieser wolfsartigen Viecher angefallen zu werden sei zu gross… 🙂

Eli Creek:

Indian Head:

Maheno Wreck:

Zurueck in Hervey Bay leihe ich mir im Hostel ein Fahrrad aus um die Promenade entlang zum Urangan Pier zu fahren…

Ist ja nett, dass sie die Fahrraeder kostenlos verleihen… vielleicht sollten sie einem dann aber auch ‘nen Helm dazu geben..

Waehrend ich naemlich so schoen die Promenade entlang radel hoere ich ploetzlich eine laute Stinme neben mir, die mich auffordert sofort anzuhalten… es war natuerlich die Polizei!

!!!100 Dollar soll ich dafuer bezahlen, dass ich ich ohne Helm gefahren bin!!!

Zum Glueck glauben sie mir, dass ich eine unwissende und arme Touristin bin und lassen mich ohne Strafe weiterfahren. Trotzdem komme ich nicht drumherum mir fuer 20 Dollar einen Helm zu kaufen…


Urangan Pier

Er ist heute noch 868m lang… urspruenglich waren es mal 1124m…

Ist bestimmt richtig schoen wenn nicht gerade Ebbe ist…

Next Destination: Airlie Beach

Airlie Beach ist ein kleines Staedtchen, wo sich fast alles auf einer Strasse abspielt und man zu mehr als 90% Touristen vorfindet.

Am Hostel angekommen erinnert mich erstmal alles sehr stark an Ballermann. Der Eingangsbereich besteht aus einer Art Biergarten mit Bar, Live-Musik, Billardtischen, Leinwaenden und einem Club direkt nebenan. Am Abend bestaetigt sich dieser Eindruck als sie im Club den Pur-Partymix auflegen und Besoffene die deutsche Nationalhymne groelen 🙂

Meine Lodge

Airlie Beach hat zwar einen schoenen Strand aber da es in dieser Region sehr gefaehrliche Quallen gibt kann man hier leider nicht schwimmen gehen.

 

 

 

 

 

Stattdessen gibt es aber eine schoene Lagune hier, wo natuerlich immer sehr viel los ist….

Da Australien ja so klein ist, treffe ich an der Lagune 2 Maedels wieder, die mit mir zusammen auf Fraser Island waren. Da sie so von meiner Kamera begeistert sind, entstehen leider nur Fotos von mir 😉

Ansonsten verbringe ich meine Zeit in Airlie Beach noch mit diesen suessen Kanadierinnen


Mein Highlight in Airlie Beach:

Ich mache einen Scenic Flight…

Ich sehe die komplette Whitsunday Island Group, Hamilton Island, das Hook Reef, Teile des Great Barrier Reefs, Hardy Reef, Border Island, Reef World, Hayman Island und vieles mehr

An meinen letzten Tagen in Airlie Beach mache ich eine 3taegige Segeltour:


Zum Glueck schlafen wir aber nicht auf dem Boot sondern in einem Resort auf South Molle Island, denn es ist sehr windig und aufgrund des starken Wellenganges muss unsere Route ein wenig geaendert werden….

So… jetzt muss mich grad leider ziemlich beeilen. It’s Boarding-Time!

Die naechsten Wochen bin ich erstmal im Vietnam…danach melde ic mich wieder!!

Bis bald!!!

P.s.: Ich freue mich so auf den Rechtsverkehr 🙂

 

Schreibe einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.